Die Kupferspirale
Die Kupferspirale (auch als Intrauterinpessar oder kurz IUP) besteht aus einem T-förmigen Kunststoffbändchen, dessen Schaft mit einem feinen Kupferdraht umwickelt ist. Ein Rückholfaden ermöglicht das problemlose Entfernen der Kupferspirale. Die Kupferspirale gibt es in unterschiedlichen Formen und Größen, sie kann bis zu maximal fünf Jahren in der Gebärmutter bleiben.
Die Spirale wird vom Frauenarzt durch den Muttermund in die Gebärmutter eingesetzt. Der bestmöglichste Zeitpunkt dafür sind die letzten Tage der Regelblutung. Denn so kann z.B. ausgeschlossen werden, dass zum Zeitpunkt des Einsetzens eine Schwangerschaft vorliegt. Der Eingriff dauert ca. fünf bis zehn Minuten.Per Ultraschall kontrolliert der Frauenarzt, den korrekten Sitz der Spirale. Die Art der Kontrolle erfolgt sofort nach dem Einlegen und muss dann alle sechs Monate wiederholt werden. In der Regel müssen Frauen die Kontrollen privat bezahlen.